Saisonstart für den B.V. Martje-Flohrs

Mit dem ersten Wochenende des neuen Jahres begann am 02.01.2016 für die Boßler des BV Martje Flohrs aus Katharinenheerd die Feldkampfsaison, mit dem traditionellen Heedeweckenboßeln. Da das Wetter noch nicht richtig in Winterlaune war, ca. 5 Grad plus und vereinzelt Regen, fuhr man an den Deich von St. Peter Ording. Zuerst wurden in der Olen School in Katharinenheerd von den beiden Vorsitzenden Walter Hennings und Harro Widderich die 16 vorhandenen Boßler in zwei Teams gewählt. Geboßelt wurde dann am Deich ein Feldkampf 8 gegen 8 mit vier Durchgängen. Zwar stimmte die Richtung hin und wieder nicht so ganz und wollte auch noch nicht dieses Feldkampfgefühl aufkommen, war das Heedeweckenboßeln dennoch wieder ein gelungener Start und eröffnete standesgemäß die Boßelsaison, auch waren die gezeigten Leistungen im Grunde vorbildlich. Im Anschluss gab es in der Olen School noch selbstgedrehte Heedewecken von Bianca Hennings und Lie Ketels. Hierfür vielen Dank! Im Anschluss konnte man noch die ein oder andere gemütliche Stunde zusammen verbringen bis die Vorbereitungen auf den ersten Feldkampf gegen Kotzenbüll begannen.

B.V. Martje-Flohrs gegen B.V. Kotzenbüll am 09.01.

Der erste Feldkampf der Saison wird traditionell gegen die Boßler des BV Kotzenbüll ausgetragen. Unter der Woche hatte der liebe Gott dann auch ein Einsehen und schickte pünktlich den Winter zu uns. Steifer Ostwind, Temperaturen um die 0 Grad, also schon fast Tauwetter, bestes Boßelgelände am Deich von St. Peter-Ording; trotz vieler Absagen immer noch eine schlagkräftige Truppe am Start, gute Laune, top motiviert: ja Boßlerherz, was willst du mehr? Tja und es war auch fast soweit! Wir waren ganz kurz davor, doch der Reihe nach. Mit 13 Boßlern auf jeder Seite sollte dieser Feldkampf durchgeführt werden, am Morgen noch ein Vorwerfer aus Katharinenheerd, welcher kein schlechtes Ergebnis erzielte. Doch auch unsere Gegner aus Kotzenbüll stellten eine taktisch clevere Rolle auf die Beine und so konnte ein erfahrener Frostboßler diese Weite überbieten. Somit Kotzenbüll wieder vorn. Nummer 3 im ersten Durchgang leichter Bleier auf Kotzenbüller Seite und Katharinenheerd wieder vorn. So sollte es dann immer wieder hin und her gehen. Genau, KEIN Schott oder etwas ähnliches, Katharinenheerd war dran. Zum Ende des ersten Durchgangs, Kotzenbüll gut in Führung, aber der BV Martje Flohrs stemmte sich mit allem gegen das Schott und sie wurden belohnt! An Nummer 6 im 2. Durchgang ein Wahnsinns Wurf mit enormen Trüll von Andre Hennings und die Kotzenbüller Kugel blieb hinter unserer liegen. Verdutzte Gesichter, leise die Frage: Dei heb kein Schott oder? Nee! Dat heit ja dat wi vörn liegn? Joa, ick glöv dat! Jubel, als wenn der Kampf gewonnen ist! Achter Mann schmitt erst! Ok, Ok, Ruhe bewahren wir haben noch 7 Nummern. Doch es motivierte ungemein, diese Tatsache: wir halten hier mit. Jedoch war da ja noch der gute alte Frost…. Drei Würfe ohne Trüll vom BV Martje Flohrs, während Kotzenbüll nun den Boden ausnutzte, was auch direkt zum Schott führte. Egal! Wir machen weiter, alle Mann hinter die Fahne, „immerhin das Schott geht raus“ waren die leisesten Töne, die man von Katharinenheerder Seite hörte. Jedoch blieb es uns auch auf den letzten Nummern verwehrt, noch einmal richtig entscheidend anzugreifen, zu viel Pech und auch zu wenig Konstanz hatten wir mit unseren Würfen in dieser Phase. Doch an Vorletzt nochmal ein Führungswechsel, dieses Schott wollten die Katharinenheerd unbedingt. Nach den Schlusswürfen durch Torsten Gebert für Kotzenbüll und Kevin Johst für den BV Martje Flohrs wurde es dennoch einmal laut, das Schott musste raus! Keine Niederlage mit einem Schott oder so, Kotzenbüll gewinnt zwar, ABER OHNE EIN SCHOTT. Für die Boßler aus Katharinenheerd schon ein riesiger Erfolg. In Den Abschlussreden der beiden Vorsitzenden Walter Hennings und Hartmut Thomsen war man sich einig, dass ein Wurf auf den gefrorenen Streifen mit Trüll den Kampf hier wirklich mehr als nur spannend gemacht hätte und wer weiß, vielleicht wäre Kotzenbüll dann gefallen. So wankte Kotzenbüll nur sehr stark, aber nimmt wieder eine Kugel mehr mit nach Hause. Nichts desto trotz wird man nächstes Jahr wieder gegeneinander antreten und wir werden versuchen, unseren Olympiasieg wahr werden zu lassen. Bis dahin bleibt nur: wir waren ganz dicht dran und Kotzenbüll gewinnt OHNE Schott, was für uns ein gefühlter Sieg ist.

B.V. Martje-Flohrs gegen B.V. Olversum am 23.01.

B.V. Olversum gewinnt mit 1 Schott und 18 Metern

B.V. Martje-Flohrs gegen B.V. Eiderbund am 31.01.

Treffen um 09:00.

B.V. Martje-Flohrs gegen B.V. Kating am 13.02.

Treffen um 12:30